Ihre Handschrift für’n Rechner
Wenn Sie mögen, dann mache ich Ihnen aus Ihrer eigenen Handschrift eine OpenType-Font, die Sie (egal ob PC oder MAC) dann in so verrückten Anwendungen wie Word oder Paint, oder eben auch in Illustrator, InDesign oder Photoshop benutzen können. Sie müssen sich nur das Template-PDF ausdrucken, ausfüllen einscannen und mir das ganze zumailen. Vielleicht nicht ganz unerheblich: Die Schrifterstellung ist kostenlos.
Das Template-PDF finden Sie nach den folgenden Hinweisen.
Warum mache ich mir die Arbeit, Schriften von Fremden mehr oder weniger mühsam am Rechner kostenlos in eine OpenType-Schriftart umzuwandeln? Hab ich nix besseres zu tun? Kurz und knapp: Ich hab Spaß daran meine Fähikeiten in Sachen Font-Creation zu verbessern!
Ich liebe Typographie – und wo bekommt man bessere, vielfältigere und individuellere Ansätze als in echten Handschriften? Ich will Ihre Handschrift so gut und so realistisch wie möglich übesetzen. Mal klappts ganz einfach, mal eher umständlich. Aber jedes mal versuche ich die Schrift so professionell wie möglich zu erstellen. Dazu brauche ich wirklich nur ganz wenig Hilfe von Ihnen.
Aber ganz ohne Sie geht es halt nicht: Bitte nehmen Sie sich deshalb einen Moment Zeit um diese wenigen simplen Hinweise durchzulesen. Denn: Nur wenn alle Tipps berücksichtigt wurden kann ich starten, und Sie bekommen Ihre eigene Schrift schnell, professionell und kostenfrei erstellt.
Anleitung
1/5 – Der richtige Stift machts
Der Stift ist die Grundlage dafür, wie gut/oder schlecht Ihre Schrift am Ende aussieht. Daher ist es besonders wichtig, dass Sie einen guten, weichen und dunklen (am besten schwarzen!) Stift verwenden. Wichtig: Er sollte nicht trocken sein. Denn wenn ich die Buchstaben später vektorisiere multiplizieren sich kleine „Kratzer“ und Löcher ins gefühlte 1000-fache, obwohl es auf Ihrerer Vorlage vielleicht gar nicht so schlimm aussieht.
Das ganze wird in der fertigen Schrift am Ende sehr grob, ungenau und künstlich wirken – und gerade sowas gefällt Ihnen nicht, und mir noch weniger
Achten Sie darauf, dass Ihr Stift eine möglichst einheitliche, nicht zu dünne, aber auch nicht zu dicke, Strichstärke hat.
Am besten funktioniert es mit einem dünnen, frischen Filzstift oder einem Füllfederhalter mit einer weichen dünnen Feder. Ein dünner Stift ist deshalb so wichtig, weil beim späteren Vektorisieren, nicht nur unscheinbare Fehler verstärkt werden, sondern auch die Strichstärke etwas dicker wird. Zwar nur ein wenig, aber zum Beispiel enge Schlaufen (Punzen) wie im „e“ können dann schnell zulaufen. Und statt wie ein Buchstabe sieht das kleine schöne „e“ dann eher aus wie ein Fleck.
Es gilt: Der Stift ist dann perfekt, wenn Sie gerade so denken „Uh, der ist bestimmt zu dünn!“ und nicht „Hm, sieht zwar ein bisschen dick aus, aber geht bestimmt grade noch so“
Ach ja, und das geht gar nicht: Bleistifte!
2/5 – Ausdrucken und ausfüllen – aber richtig!
Sie haben den Stift, jetzt kann es also losgehen. Drucken Sie beide Vorlagen auf einem weißen A4 Papier aus. Achten Sie dabei darauf dass Ihr Drucker, die Seiten nicht verkleinert ausdruckt um Sie an irgendwelche Druckränder anzupassen. Wählen Sie im Druckmenü also „Keine Seitenanpassung“ (so oder so ähnlich wird es heißen).
Nehmen Sie jetzt Ihren „Stift der Stifte“ und füllen Sie die Vorlagen aus. Ich denke, das ist selbsterklärend. Achten Sie nur auf folgende einfache Punkte:
- Nutzen sie die horizontale durchgezogene gelbe Linie UNBEDINGT als Grundlinie. Sonst „tanzen“ Ihre Buchstaben später.
- Kein Buchstabe darf eine der schwarzen Linien berühren.
- Wie früher in Malbüchern gilt: „Übermalen gildet nicht“.
- Buchstaben, die Sie nicht haben wollen, einfach auslassen.
Sie werden merken: Sie brauchen in der Regel gar nicht alle Buchstaben. Nutzen Sie das ein oder andere freie Feld lieber um einen Smilie, einen Pfeil, ein Männchen, ein Tier oder eine Blume oder … ach oder was auch immer zu zeichnen. So haben Sie direkt noch das ein oder andere ganz individuelle Sonderzeichen. Und wer sonst hat sowas schon?! Verschrieben?
Versuchen Sie nicht einzelne Buchstaben nachträglich zu korrigieren, wenn Sie sich verschrieben haben. Nutzen Sie lieber eines der freigelassenen Felder und wiederholen Sie den Buchstaben dort! Notieren Sie das bitte außerhalb der Tabelle auf dem Bogen, damit ich die Buchstaben später richtig zuordnen kann und nichts übersehe.
3/5 – Das Kind braucht einen Namen!
Auf dem zweiten Vorlagen-Bogen werden Sie oben nach einem Namen gefragt. Sie können Ihre Schrift nennen, wie sie möchten – was auch immer Sie hier eintragen wird der Name Ihrer Schrift, den Sie nicht nachträglich ändern können. Also: Wählen Sie mit Bedacht!
4/5 – Scannen – Groß und farbig statt klein und farblos!
Scannen Sie beide komplette DIN A4-Seiten bitte mit 300 dpi als Farbbild. Ja, als Farbbild. Nicht als Graustufen- oder Schwarzweißbild. Benutzen Sie bei Ihrem Scan-Programm keine „Auto-Erkennen“ Einstellung für die Qualität/Vorlagenauswahl, sondern den manuellen Scan-Modus.
Verkleinern Sie das Bild nicht irgendwie (Auflösung verringern oder Größe verändern o.ä.), bevor Sie es mir schicken. Das macht die gesamte Vorlage unbrauchbar! Ich brauche eine große Datei um Ihre Schrift umwandeln zu können.
Achtung: Einige Webmailer, wie z.B. Hotmail und Yahoo verkleinern Bilder automatisch beim Versand. Um das zu umgehen, schicken Sie mir die Dateien als ZIP-Ordner. Die E-Mail-Adresse finden Sie im PDF.
Schicken Sie mir bitte ausschließlich JPGs (oder eben JPGs in einem ZIP-Ordner). PDF-, TIF-, DOC-Dateien oder andere Dateitypen werde ich nicht verarbeiten und ich muss Ihre Dateien (ohne Rückmeldung) löschen. Das wär viel Arbeit für nix.
5/5 – Disclaimer
- Schicken Sie mir Vorlagen, die nicht den hier gestellten Anforderungen entsprechen, kann ich damit leider gar nichts anfangen. Das würde mir nur unnötige Arbeit bescheren, die Sie und mich nicht zufrieden stellen wird. Und um auf falsche Vorlagen mit einem Verbesserungs-Feedback zu antworten, fehlt mir dann doch die Zeit. Deshalb:
- Beachten Sie deshalb unbedingt alle Vorgaben bevor Sie anfangen und versichern Sie sich auch vorm abschicken noch einmal ob alle Pubkte bestmöglich befolgt wurden.
- Ich kann nicht garantieren, dass ich alle Schriftvorlagen, die mir geschickt werden auch in eine Schrift umwandele. Da dies ein kostenloser, freiwilliger Service von mir ist, besteht (ich denke das ist aber auch klar) keinerlei Rechtsanspruch oder ähnliches. Dieser Service ist mein reines Hobby. Automatisierte „Sofort-Services“ werden woanders im Internet geboten – jedoch kostenpflichtig. Sollten Sie Ihre Handschrift also dringend benötigen, empfehle ich Ihnen diese Services zu nutzen. Für schöne Buchstaben, mit viel Liebe fürs Detail hand-digitalisiert sind Sie hier allerdings vollkommen richtig.
- Es kann sein, dass ich besonders schöne Schriftarten auf meiner Homepage zum kostenlosen Download anbieten werde. Dies betrifft aber in keinem Fall Ihre Unterschrift! Die ist und bleibt natürlich nur Ihnen vorbehalten.
Und jetzt freue ich mich auf Ihre schöne Handschrift!

