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Alles zum Thema Unterwegs

zwölfuhrachtzehn – siehste selbst, ne? zurück aus harz.

herrschaften herrschaften. wie wars denn so für sie, mein urlaub “in harz”? also ich habe ja wieder einiges gelernt. zu großen teilen dank der christa. der brocken (also der berg jetzt..) hat ja sein ganz eigens – GANZ EIGENES – klima. nicht dass sie sich da wundern.

aber (für wintersportgeräteverleih auf dem brocken bekommt das hotel keine provision) wintersport ist auf dem brocken überhaupt gar nicht möglich. nein. gut – warum uns dann aber bei der wanderung gefühlte tausend leute auf langlauf-ski, schlitten & co entgegenkamen weiß ich auch nicht. aber wintersport ist dort jedenfalls nicht im geringsten möglich… nein nein. immerhin hatten frau wagner, herr wehmeier und herr lempel mit ihrer quirligen 7. klasse auch keine wintersportgeräte mit sich, weswegen sie schön sperrig die ganze zeit vor uns hertoben und stolpern konnten. aber man hat ja verständnis – denn dank christa wissen wir ja auch: kinder lesen keine schilder – die sehen wasser und toben drauf los (anmerkung der redaktion: senioren kennen auch keine schilder – die sehen kinder und toben drauf los).

ich gebe zu, ich darf mich nicht beschweren, denn wir hätten ja auch die brockenbahn nehmen können. immerhin kommt man da für nur 24 euro hoch und wieder runter. und ich bitte sie! über den preis möchte ich jetzt nicht reden! es ist schließlich ganz egal wo sie einsteigen – sie zahlen immer 24 euro! und das hat doch auch nicht jeder!

nein nien, ich bin schon wieder ein kleiner grantiger mann. alles in allem ist harz, richtig verstanden, etwas wunderschönes! und es war auch wirklich schön. zur dokumentation können sie sich auch gerne ein paar bilder anschauen.

neunzehnuhrzweiundvierzig – der zahn der zeit

ja das fragt man sich so, nicht wahr? warum hat die zeit nur einen zahn. oder hat sie einfach nur noch einen zahn, und sie hatte viel mehr davon, aber nie genug von sich selbst (also nie genug zeit, har har) um mal zum zahnarzt zu gehen? und was ißt so eine zeit überhaupt, wenn sie nur noch einen zahn hat? suppe?

das alles sind so fragen, wenn man nachts um halb vier mit einem pochenden zahn irgendwo im gebiss irgendwo zwischen dem einen backenzahn oben hinten links und dem anderen backenzahn oben hinten rechts aufwacht. aber da will ich sie ja gar nicht mit belasten. damit darf sich meine zahnärztin dann morgen ganz persönlich rumschlagen.

ich hoffe nur ich verpasse nicht die richtige bahnhaltestelle, denn wenn ich nicht aufpasse, bin ich plötzlich in düsseldorf und merke das nicht einmal, weil die banausen dort nämlich einfach die platznahmen wie wild kopieren. beweise?

achtzehnuhrzweiundzwanzig – wegen umbau kurz mal alles anders

so. nicht wundern. also sie sind shcon noch bei herrn schlauschlau zu besuch. aber mein altes design hatte sich kurzfristig dazu entschlossen, sich selbst zu zerschießen. daher gibt es als kleine interims-lösung jenes, welches sie hier gerade bestaunen. es holpert hier und dort bestimmt noch etwas, aber es lässt sich alles definitiv besser lesen und betrachten als zuletzt.  keine sorge, es wird auch alles bald wieder schön rot-weiß niedersächsisch. erstmal ein schönes erstes nove,ber wochenende und abendliche grüße aus hannover.

die zeit es ist achtzehnuhrfünfundzwanzig

zweiundzwanziguhrvierundvierzig – da isser wieder

während sich ja hier in der bonner nachbarschaft alle über diese plötzlich so kalten temperaturen wundern kann ich ihnen eines sagen: in berlin ist es eindeutig schon lönger so kalt. und mit gewissheit kann ich sagen, dass es dort mindestens seit freitag mindestens so kalt war wie heute hier im rheinland. und obendrauf sozusagen als bonus war es sogar – ganz egal in welcher ecke man sich verkrochen hat – noch so richtig schön windig.


und alles in allem lässt sich nach drei tagen in der großstadt doch feststellen: berlin macht bei diesen temperaturen eindeutig aggresiv. und auch eine starbucks-filiale verliert übrigens nach mindestens zwei stunden auch ihren letzten reiz (den man ja schon beim betreten eigentlich vergeblich zu suchen versucht).und hier der marcopolo-insider-tipp für reisen nach berlin im oktober: vergessen sie auf keinen fall handschuhe in ihrem gepäck. handschuhe handschuhe handschuhe! und halten sie immer die nase offen, denn: sollten die gullis anfangen zu stinken, dann geben sie acht – denn dann (so erzählt es sich der berliner) fängt es an zu regnen.

ne. berlin. wirklich hübsch im herbst. um zweiundzwanziguhrdreiundfünfzig.

nulluhrfünfundzwnzig – fazit

ja, ich weiß, es ist wirklich schon spät, und sie wollen eigentlich gerade schlafen gehen. aber trotzdem nur kurz ein kleines resumée des zurückliegenden tages:

a) ich bin nicht dafür gemacht 50 meter über dem boden auf (mir noch immer nach einem unerklärlichen prinzip aufgehängten) aussichtsplateaus mit einem gitterboden rumzulaufen und neben mir völlig sorglos rumhüpfende, den besagten mir nicht ganz geheuer scheinenden gitterboden dadurch in spürbare schwingung versetzende, kinder zu ertragen.

b) mein neuer lieblingsort im ruhrgebier ist botrrop-boy. wer wird der bottrop-boy 2007, frage ich sie? abgelöst ist hiermit: herne-schloss strünkede.

c) … ja c) gab es glaub ich auch noch, ist mir nur im moment entfallen. aber sie wollen ja nun auch mal ins bett, und es muss ja auch etwas geben auf dass sie sich noch freuen können.

schlafen sie fein. um nulluhrsiebenunddreißig.

elfuhrsechsunddreißig – gabi bauer ist berlinerin?

hier kurz meine ersten gedanken, als ich gestern wider erwarten im zug richtung heimat saß:

vierzehnuhrfünfundzwanzig. na prima, wie ich sehe liest die bahn also auf herrschlauschlau.de mit. diesmal haben sie sich auch etwas extra schönes einfallen lassen. man hat extra für mich einen ersatz zug bereitgestellt. kurzehand das E vom ICE gestrichen udn schwupps schon war es ein ICE mit dem besonderen feature, das in seinen gefühlten 76 wagons kein einziger riener nichtraucher-wagon war. sondern diese erfindungen von völlig hirnlosen ingenieuren: zwitter- (nicht twitter..- wagons. in der einen hälfte wird geraucht, inder anderen wird der rauch aus ersterer hälfte eingeatmet. denn man hat vergessen, da eine kleine tür oder so einzuziehen. zwei glasscheiben, eine links eine rechts und in der mitte eben der durchgang. “ja”, wird man sich gedacht haben, “der rauch wird schon wissen wo er hin soll und wo nicht. nun ja. im prinzip hab ich ja auch nix gegen raucher und die begleiterscheinungen. aber in diesen zugabteilen richt es verdammt ekelhaft nach kaltem abgestandenen rauch, der sich genüsslich am alles im gesamten wagen anheften wie tau der sich an einem leichten sommermorgen auf einer alpenwiese niedergelegt hat.”

aber darüber wollte ich mich ja gar nicht beklagen. und es kam ja alles auch gar nicht so schlimm. in hamm gings dann am gleis gegenüber in den zug, der in bonn einfach nicht losfahren wollte. und von da an gings lustig weiter. die zugbegleiterin und ihr team konnten wie gewünscht kein englisch und haben sich auch nicht im geringsten die mühe gegeben das mal wieder zu verbergen – wozu auch. dafür klang die dame erschreckend stark wie gabi bauer die sich neben dem nachtmagazin bei der ARD eben noch mit einem nebenjob bei der bahn über wasser hält.

wi wisch ju ä pläsantt tschornee. um elfuhrsiebenundvierzig.

zehnuhrfünfundfünfzig – freizeitpark deutsche bahn

hallo deutsche bahn. ich wollte nur kurz anmelden, dass ich heute mal wieder ihre dienste in anspruch nehme. also können sie schonmal wieder alles vorbereiten, sie können meinen account zum onlineticket kaufen mal wieder sperren, sie können schonmal wieder alles nötige für eine deftige verspätung in die wege leiten (“due to delays in traffic operations, the train will be about 60 minutes late” zum beispiel) und erst recht nicht zu vergessen: organisieren sie doch schonmal aus ihrer scheinbar unerschöpflichen datenbank einen sitznachbarn der nichts anderes tut als reden. und das noch möglichst egal ob man zuhört oder nicht. das fände ich wirlich sehr aufmerksam. ach ja. und einen zugbegleiter mit möglichst keinen englisch-kenntnissen. alles andere läuft dann ja wieder wie geschmiert. da sind wir ja schon ein eingespieltes team.

meine damen und herren: vorischt an den monitoren. dieser eintrag wird nun veröffentlicht. die zeit. es ist elfuhrvier.