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Alles zum Thema Nur so

fünfzehnuhrsechsundfünzig – ausflugtipp für nebenan

für alle, die an einem montag um 10 uhr noch nicht arbeiten müssen: morgen gibt es im guten alten altstadt-stüssgen-REWE einen schlemmertag. was auch immer das heißen mag, aber gestern wurden zumindest schonmal die crêpes-platten aufgebaut. das nur so nebenbei. laut filialleitergattin gibt es alles für n euro – vom morgendlichen frühstück bis zum abendlichen abendbrot.

neunuhrachtundzwanzig – ja doch, es herbstelt

noch jemand da? nein. ich denke wohl nicht. gut, das könnte mitunter daran liegen, dass hier ja nun auch nicht so richtig viel passiert. aber sie müssen mich auch verstehe – das ist diese lethargie, die mit dem herbstwind hereingewehtkommt. wenn es nachts wieder dunkler wird, und das auch noch früher und so. aber ich bin mit meinem psychologischen berater bereits dabei einen ausweg aus der schreib-lähmung zu kommen.

und damit sie sich in diesem inhaltsmäßig braach-liegenden eintrag nicht zu tode langweilen können sie ja mal in einer kurzen lesepause ihren blick mit hilfe der gedrückten maus über nun folgendes panorama schweifen lassen:

sehen sie? geht doch schon wieder gleich viel besser. das ist wohl diese sagen- und nicht minder wunderhafte macht der natur. jetzt bin ich kurz über das worwunderhaft gestolpert, dessen existenz ich kurz anzuzweifeln wagte. ist ähnlich wie mit dem tuwort “vertun”. sieht ja geschrieben ganz grauselig aus – finden aber wohl nicht alle, schließlich gibts 88.800 einträge in einer großen bekannten suchmaschine zu diesem wort.und falls es ihnen in diesem eintrag nun noch an knallharten fakten und langweilendem wissen mangelt – die rolle des aufklärers hat vertretungshalber mein nachbar das bonn-blog übernommen. für alle nicht binner warscheinlich hochgradig uninteressant, für alle anderen aber bestimmt die antwort auf eine schon ewig dahinschwelende frage: wieso heißt pütchens markt eigentlich pützchens markt?? und schwupps. schon ist es neunuhrsechsundvierzig!

einundzwanziguhrfünfundfünfzig – fröhlich in den tag gelacht

jaha, da hatte die gute frau aber richtig gute laune so früh am morgen. und wer mal auf das datum schaut weiß auch warum. denn das war mein dreizehnter geburtstag. und da kann man doch nur fröhlich sein.


vielelicht hat sie aber auch nur gesehen wie sie heißt. da würde ich auch lachen.

neunzehnuhrachtundvierzig – toll, super, noch viel besser.

sie haben es heute vielleicht mitbekommen. hier hat es ein wenig geholpert auf der seite. das alles nur, weil ich ein paar neue atemberaubende plugins ausprobiert habe, nur um festzustellen, das irgendwie doch alles nur pillepalle ist. und unnötig noch dazu. aber immerhin genießen sie jetzt auch auf diesen seiten zum teil grandiose ajax-ästhetik. klicken sie doch einfach mal auf bilder. zum beispiel das spiegel-bild-des-tages hier.

wow. oder?

und weil sie so gerade am staunen sind frage ich sie direkt mal was ganz anderes. warum eiegtnlich immer diese künstliche aufregung um die frage “was war zu erst da, das huhn oder das ei?”? mal ganz ehrlich und da möchte ich jetzt auch wirklich kein spielverderber sein – aber: wenn ich mich nicht irre haben schon dinosaurier eier gelegt. und ich kann mich wiederum überhaupt mal so gar nicht daran erinnern, jemals davon gehört zu haben, dass zwischen tyrannokumpel rex und co auch nur irgendwo hühner umhergeflattert wären. womit ich für meinen teil ganz klar sagen kann: das ei war wohl zu erst da. so.

und damit wünsche ich ihnen einen schönen abend. und jetzt gibts spiegelei. es ist ja immerhin schon zwanziguhrzehn.

nulluhrfünfundzwnzig – fazit

ja, ich weiß, es ist wirklich schon spät, und sie wollen eigentlich gerade schlafen gehen. aber trotzdem nur kurz ein kleines resumée des zurückliegenden tages:

a) ich bin nicht dafür gemacht 50 meter über dem boden auf (mir noch immer nach einem unerklärlichen prinzip aufgehängten) aussichtsplateaus mit einem gitterboden rumzulaufen und neben mir völlig sorglos rumhüpfende, den besagten mir nicht ganz geheuer scheinenden gitterboden dadurch in spürbare schwingung versetzende, kinder zu ertragen.

b) mein neuer lieblingsort im ruhrgebier ist botrrop-boy. wer wird der bottrop-boy 2007, frage ich sie? abgelöst ist hiermit: herne-schloss strünkede.

c) … ja c) gab es glaub ich auch noch, ist mir nur im moment entfallen. aber sie wollen ja nun auch mal ins bett, und es muss ja auch etwas geben auf dass sie sich noch freuen können.

schlafen sie fein. um nulluhrsiebenunddreißig.

neunzehnuhrvier – vor dem einsteigen

so. und während neben an in der michaelstraße noch das schöne straßenfest ausklingt lasse ich sie noch schnell wissen: ich bin dann nun wieder mobil. mit vier rädern. und ganz viel stahl. und heutzutage kann man sich ja nicht mehr einfach so in ein auto setzen und losfahren. nein. erst einmal bedienungsanleitung lesen. von band 1 bis 10, alle bände.

und jetzt stellen sie sich mal vor morgens würde auf dem weg zur arbeit jeder folgendes, in der mir vorliegenden bedienungsanleitung, prozedere konsequent umsetzen:

kontrollieren sie, ob die fensterscheiben, die außenspiegel und die leuchten sauber sind.
kontrollieren sie den reifendruck und den reifenszustand.
kontrollieren sie unter dem fahrzeug, ob keine flüssigkeitsleckstellen vorhanden sind.
falls sie rückwärts fahren, müssen sie sich vergewissern, dass sich hinter dem fahrzeug kein hindernis befindet.

die letzten beiden punkte sind übrigens meine favoriten. also wenn sie mich die nächsten tage vor meinem auto liegen sehe schau ich nur kurz nach dem rechten vor dem flug der fahrt.

und in der nächsten folge: die gefahren bei unsachgemäßer anwendung der getränkehalter.

neunzehnuhrdreizehn

fünfzehnuhrdreiunddreißig – zettelkram

oh verzeihen sie. da habe ich jetzt schon die überschrift geschrieben, bin aber eigentlich noch gar nicht zum schreiben bereit. gut, werden sie sich denken, man hat doch sowieso das gefühl, dass das hier immer so läuft – da haben sie mitunter recht, gerade jetzt in diesem speziellen fall fehlt mir noch der tee. ich bin mal kurz wasser aufsetzen. moment.

so. sie müssten mir dann jetzt nur bitte in so etwa fünf minuten kurz bescheid sagen dass der tee fertig ist… man verliert das ja immer sehr schnell aus den augen, wenn man erstmal so ins schreiben geraten ist. die großen autoren gehen das ja bestimmt sowieso ganz anders an. die schlagen warscheinlich die hände über ihren autoren-köpfen zusammen wenn sie das hier sehen. “meine güte! der herr! was macht der? ich glaube der hat sie nicht alle – lässt den tee ziehen WÄHREND er weiterschreibt! welch stümperei.” und später in einem feature von frau maischberger werden zeitzeugen vor einer kunstvoll ausgeleuchteten grauen wand sitzen und sachen sagen wie “ja, also das war ja damals schon klar. ich erinner mich noch wie er damals tee gekocht hat obwohl er gerade mitten beim schreiben… also das müssen sie sich mal vorstellen – wir haben damals schon immer gesagt ‘so kann das ja nichts werden’ … und naja sie sehen ja nun was daraus geworden ist”. und dabei rollen sie dann mit den augen oder machen so eine weltmännische handbewegung.

darauf trinke ich jetzt erstmal einen schluck tee, während, wie ich gerade aktuell reinbekomme, draußen erneut die welt unter geht. wir halten sie selbstverständlich auf dem laufenden.

fünfzehnuhrfünfzig.

sechzehnuhrzwölf – mal so in den raum gestellt

kann man ehemalige mitschüler mit seinem alten poesi-album eigentlich erpressen? und was kommt dabei raus wenn man sich bei der namenswahl für das eigene kind von spam-mails inspirieren lässt?

immernoch sechzehnuhrzwölf

einundzwanziguhrdreiunddreißig – “es rasen die zeiger der zeit, und wir rasen mit”

hach. ist das herrlich. verzeihen sie, aber da brauch ich jetzt doch erstmal noch nen moment. man muss dinge ja manchmal auch erst so richtig auf sich wirken lassen.

man huscht ja an vielem einfach so vorbei.

geht gleich los – keine sorge.

ja ich glaube jetzt bin ich soweit. danke für ihr verständnis. nein ich finde, das muss auch mal gewürdigt werden, wenn man so verständnisvolle leser und -innen hat. denn sie haben um diese zeit ja auch gewiss noch viele andere wichtige dinge vor, als sich von herrn schlauschlau einen vom zweiwöchigen urlaub, der vor ihm liegt, erzählen zu lassen. rechne ich ihnen hoch an. ansonsten dürften sie dann jetzt auch nicht mehr zu viel erwarten von diesem eintrag. bilder wirds hier wohl nicht geben. da habe ich grade einfach kein.. ach ne moment ich guck mal kurz…

na also sie können immerhin hier mal draufdrücken um die aktuelle uhrzeit zu sehen. was machen sie eigentlich um diese zeit hier?

nun ja aber das wars danna uch wirklich schon. ich kann ihnen zum abendlichen abschied nur noch mit auf den weg geben, dass die so oft bemühte “nach oben offene richter-skala” mit nichten nach oben oder auch in irgendeine andere richtung offen ist. das liegt daran, dass die messgeräte mit denen herr richter seinerzeit die skala entwickelte eine erschütterung oberhalb der 6,5 nicht mehr erfassen können. magnituden oberhalb der 6,5 liegen völlig schnöde also auf einer anderen skala – nicht jedoch auf der richterschen. und ganz abgesehen davon – bei einer magnitude von 10 – skala hin oder her – verabschiedet sich die kruste von mutter erde ohnehin und zerbirst förmlich. sozusagen georgrafische zellulite im endstadium. so und wenn die erdkruste erstmal aufgerissen ist kann auch nix mehr erdbebenmäßig reiben – also kanns auch nich stärker schütteln. [Erklärung als Video sehen? Hier klicken und dann auf den Beitrag "Rechnen mit der Richterskala"]

und da lasse ich sie nun erstmal wieder drüber nachdenken. und sollten jetzt ihre wände gerade wackeln, dann keine sorge, das ist nur ihre nachbarin die sich noch ihrem abendlichen aerobic-workout hingibt. zullulite verhindern und so. wegen der 10 auf der richter-skala.

die zeit – es ist einundzwanziguhrachtundfünfzig

fünfzehnuhrsechzehn – alles gute

daag! so. das wars auch shcon was ich niederländisches schreiben kann. man muss ja aaber auch nich alles können oder? wollte ja auch nur einen passenden einstieg haben. denn in dem kleinen beschaulichen nachbarland ist heute vatertag. so. prima oder?

und nun zu etwas völlig anderem. ein problem, wenn man serien im englischen original schaut, bevor sie im deutschen fernsehen free-tv-oder-was-auch-immer-premiere als “DER” (vermeindlich) “TV-Hit aus den USA” feiern ist ja, das man sich nur so begrenzt mit anderen menschen aus seinem umfeld über diese serien unterhalten kann.

und gerade bei den beiden serien “Heroes” und “The Comeback” muss ich doch mal kurz anmelden, dass ich da ein sehr starkes gesprächsbedürfnis verspüre. wie der ein oder andere auch schon leidlich miterleben konnte.

damit Sie nun zumindest ein bisschen was davon sehen habe ich da nun mal was vorbereitet:

zum ersten, Lisa Kudrow als “Valerie Cherish” in “The Comeback”:

und dann wär da noch ein kleiner trailer zu “Heroes” – Part One:

und ab morgen sprech ich sie dann (nochmal) drauf an. und jetzt ist kaffee-zeit. fünfzehnuhrsiebenunddreißig.

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