so. moment. ich setze eben noch das wasser auf.
zwanziguhrfünfunddreißig. jetzt kann ich loschreiben. sowas hier ist einfach perfekt um die wartezeit auf einen leckeren guten-abend-tee zu vertreiben. sonst hängt man da ja nur doof rum. zu kurz um irgendwas sinnvolles zu erledingen und eindeutig zu lang um vorm wasserkocher drauf zu warten, dass eben jene stromkonzern-eigene gelddruckmaschine des durchschnittshaushalts wieder vom netz geht. man sollte dazu übergehen tee kalt zu trinken. man könnte unsummen an geld sparen, oder? in der tagesschau hat man vorgeschlagen man soll doch einfach weniger verbrauchen, wenn der strom jetzt teurer geworden ist. ja klar. stimmt. das ist nämlich die lösung. strim wird teurer. herr schlauschlau macht einfach das licht aus, und zahlt im dunklen sitzend genauso viel wie vorher, nur hat ers dafür noch ungemütlicher. is n deal. gebont. ab morgen wird das so gemacht. sie machen mit oder?
zwanziguhreinundvierzig. moment. jetzt muss ich denn tee aufgießen.
zweiundzwanziguhrdreiundvierzig. tschuldigung, dass ich sie mittendrin hab warten lassen, aber ich hab den teekannendeckel nicht gefunden. und wo war er? genau – im küchenschrank. einen einkaufstipp kann ich ihnen übrigens auch noch machen. denn erstaunlicher weise gibt es seit 2003 nun die YES-Törtchen ja wieder im handel. ja genau. das ist ja auch sowas, was man eigentlich nie vermisst hat, aber wenns plötzlich wieder im supermarkt steht fällt einem auf, oh ja, das hat man ja schon ewig nicht mehr gesehen. so und mit diesem tipp werde ich sie nun alleine in raum, zeit und raumzeit lassen.
in diesem sinne ist es dann auch schon zwanziguhrachtundvierzig und zu starker tee wird eindeutig unterbewertet.