wer praucht denn noch bitte dieselpartikelfilter wenn es den fresh-air-globe gibt meine herrschaften? ich bin dafür, dass sich jeder diese drollige leuchtende schneekugel ohne schnee aber mit leitungswasser hinter den auspuff schnallt. und schon retten wir die welt.
wenn mir übrigens einer erklärt was der fresh-air-globe in der mit zigarettenrauch gefüllten luftdichten kammer ausrichtet – außer den qualm gleichmäßig zu verteilen – bin ich dafür sehr dankbar.
ich persönlich bin ja fan von mister eukalyptus-essenz mit den einzigartigen antibakteriellen FÄHIGEITEN.
und nun nutzen sie bitte eine der 13 lichtshowprogramme. es ist neunzehnuhr.
ich muss ja wirklich dringend meinen personalausweis neu beantragen. verlängern kann man da ja wohl wirklich nicht mehr sagen, nach dem der nunmehr shcon seit 5 monaten glatt als abgelaufen durchgeht. aber gestern hätte ich doch so nun wirklich kein passbild machen lassen können – sehen sie mal:
gut, vielleicht sollte ich dazu sagen, dass das nur eine illustration ist und NICHT ein tatsächliches foto. aber so ungefähr sah ich aus. machen sie doch auch mal ein passbild von sich. is ganz einfach. und ich will sie dochmal kennenlernen. is dann doch gleich viel persönlicher.
ja, ich weiß, es ist wirklich schon spät, und sie wollen eigentlich gerade schlafen gehen. aber trotzdem nur kurz ein kleines resumée des zurückliegenden tages:
a) ich bin nicht dafür gemacht 50 meter über dem boden auf (mir noch immer nach einem unerklärlichen prinzip aufgehängten) aussichtsplateaus mit einem gitterboden rumzulaufen und neben mir völlig sorglos rumhüpfende, den besagten mir nicht ganz geheuer scheinenden gitterboden dadurch in spürbare schwingung versetzende, kinder zu ertragen.
b) mein neuer lieblingsort im ruhrgebier ist botrrop-boy. wer wird der bottrop-boy 2007, frage ich sie? abgelöst ist hiermit: herne-schloss strünkede.
c) … ja c) gab es glaub ich auch noch, ist mir nur im moment entfallen. aber sie wollen ja nun auch mal ins bett, und es muss ja auch etwas geben auf dass sie sich noch freuen können.
so. und während neben an in der michaelstraße noch das schöne straßenfest ausklingt lasse ich sie noch schnell wissen: ich bin dann nun wieder mobil. mit vier rädern. und ganz viel stahl. und heutzutage kann man sich ja nicht mehr einfach so in ein auto setzen und losfahren. nein. erst einmal bedienungsanleitung lesen. von band 1 bis 10, alle bände.
und jetzt stellen sie sich mal vor morgens würde auf dem weg zur arbeit jeder folgendes, in der mir vorliegenden bedienungsanleitung, prozedere konsequent umsetzen:
kontrollieren sie, ob die fensterscheiben, die außenspiegel und die leuchten sauber sind.
kontrollieren sie den reifendruck und den reifenszustand.
kontrollieren sie unter dem fahrzeug, ob keine flüssigkeitsleckstellen vorhanden sind.
falls sie rückwärts fahren, müssen sie sich vergewissern, dass sich hinter dem fahrzeug kein hindernis befindet.
die letzten beiden punkte sind übrigens meine favoriten. also wenn sie mich die nächsten tage vor meinem auto liegen sehe schau ich nur kurz nach dem rechten vor dem flug der fahrt.
und in der nächsten folge: die gefahren bei unsachgemäßer anwendung der getränkehalter.
auch im 16:9-format bleibt die tagesschau eine sendung in denen man mit knallharten fakten versorgt wird. so auch gestern wieder. thema: das hin und her der kleinen atomkernakrobaten von vatenfall europe. zu der entscheidung, die zur zeit des störfalls verantwortlichen schichtleiter gegenüber den behörden zu wort kommen zu lassen, wird von herrn klaus rauscher (vorstandsvorsitzender vattenfall europe) ganz eindeutig einmal völlig unumwunden klargestellt:
“verantwortlich gegenüber der behörde – auch gegenüber der öffentlichkeit – sind die verantwortlichen; und die müssen sich der verantwortung stellen. und die müssen rede und antwort stehen.” [video]
da sind dann aber auch denke ich alle fragen geklärt oder? akte zu und aus die maus. dass man da aber nicht auch ganz einfach selber mal kommen kann.
so. finden sie mal raus wer hierfür verantwortlich ist: zwanziguhrfünfzig.
na ich kann ja schonmal anfangen zu schreiben während der herr scanner noch seiner berufung nachgeht, nich wahr? mittlerweile bin ich übrigens wieder zurück im rheinland.. und wie soll ich sagen – hier ist ansatzweise so ein wetter wie man es von einer solchen jahreszeit erwartet. also mit sonne und so. und ohne regen.
andere menschen hatten es da in letzter zeit weißgott besser. und es sei ihnen gegönnt. und außerdem habe ich da ja auch was von. ich bekomme nämlich hübsche postkarten.
dass es so etwas in dieser elektronischen zeit überhaupt noch gibt… sehr schön. un dich freu mich immer über so etwas. also fühlen auch sie sich frei, wenn sie mir mal schreiben wollen. so mit stift, und papier… sie wissen schon.
und hier, wo ich gerade dabei bin, noch eine ganz besonders schöne karte – mit funkeleffekt, den sie sich einfach mal vorstellen müssen:
so. fertig mit scannen und all sowas – und schon ist es dreizehnuhrvierzig.
also eine serie der ich ja so viele chancen wie keiner anderen (glaube ich) gegeben habe ist ja lost. und bei jedem anlauf habe ich nur bis maximal folge vier durchgehalten. beim herrn nork gibt es eine version, die ich garantiert länger gesehen hätte – freiwillig:
is doch wesentlich netter als mit diesen riesen eisbären die alle zerfetzt haben. falls jemand die serie länger verfolgt haben sollte: was ist aus denen eigentlich geworden?
oh verzeihen sie. da habe ich jetzt schon die überschrift geschrieben, bin aber eigentlich noch gar nicht zum schreiben bereit. gut, werden sie sich denken, man hat doch sowieso das gefühl, dass das hier immer so läuft – da haben sie mitunter recht, gerade jetzt in diesem speziellen fall fehlt mir noch der tee. ich bin mal kurz wasser aufsetzen. moment.
so. sie müssten mir dann jetzt nur bitte in so etwa fünf minuten kurz bescheid sagen dass der tee fertig ist… man verliert das ja immer sehr schnell aus den augen, wenn man erstmal so ins schreiben geraten ist. die großen autoren gehen das ja bestimmt sowieso ganz anders an. die schlagen warscheinlich die hände über ihren autoren-köpfen zusammen wenn sie das hier sehen. “meine güte! der herr! was macht der? ich glaube der hat sie nicht alle – lässt den tee ziehen WÄHREND er weiterschreibt! welch stümperei.” und später in einem feature von frau maischberger werden zeitzeugen vor einer kunstvoll ausgeleuchteten grauen wand sitzen und sachen sagen wie “ja, also das war ja damals schon klar. ich erinner mich noch wie er damals tee gekocht hat obwohl er gerade mitten beim schreiben… also das müssen sie sich mal vorstellen – wir haben damals schon immer gesagt ‘so kann das ja nichts werden’ … und naja sie sehen ja nun was daraus geworden ist”. und dabei rollen sie dann mit den augen oder machen so eine weltmännische handbewegung.
darauf trinke ich jetzt erstmal einen schluck tee, während, wie ich gerade aktuell reinbekomme, draußen erneut die welt unter geht. wir halten sie selbstverständlich auf dem laufenden.
eigentlich hat mans erst im nachhinein mitbekommen. frau streisand war also das erste mal in deutschland. und hat wohl auch gesungen. viel habe ich ja von ihr vorhe rnicht mitbekommen. aber dieser artikel hier macht sie eigentlich ganz sympathisch.
Sie legt ihr Cape vorsichtig auf den Bühnenboden, sagt: “Ich tu das mal hier hin.” Sie setzt die Lesebrille auf, erklärt: “Das ist jetzt ein Senioren-Moment.” Sie liest Grußkarten von Fans vor und singt leicht gequält ein “Happy Birthday” für einen Verehrer, ganz so wie man das halt macht, ein “Happy Birthday” singen: pflichtbewusst, aber nicht gerade inspiriert. Sie zitiert eine Postkarte: “Liebe Barbra, bei deinem Konzert in Wien wollte ich ein Date mit dir. Jetzt bin ich in Berlin und gebe dir eine zweite Chance.” “Verfolgst du mich etwa?”, fragt sie kokett ins Publikum um dann “J’espère” – das hoffe ich doch! – zu hauchen.