hier kurz meine ersten gedanken, als ich gestern wider erwarten im zug richtung heimat saß:
vierzehnuhrfünfundzwanzig. na prima, wie ich sehe liest die bahn also auf herrschlauschlau.de mit. diesmal haben sie sich auch etwas extra schönes einfallen lassen. man hat extra für mich einen ersatz zug bereitgestellt. kurzehand das E vom ICE gestrichen udn schwupps schon war es ein ICE mit dem besonderen feature, das in seinen gefühlten 76 wagons kein einziger riener nichtraucher-wagon war. sondern diese erfindungen von völlig hirnlosen ingenieuren: zwitter- (nicht twitter..- wagons. in der einen hälfte wird geraucht, inder anderen wird der rauch aus ersterer hälfte eingeatmet. denn man hat vergessen, da eine kleine tür oder so einzuziehen. zwei glasscheiben, eine links eine rechts und in der mitte eben der durchgang. “ja”, wird man sich gedacht haben, “der rauch wird schon wissen wo er hin soll und wo nicht. nun ja. im prinzip hab ich ja auch nix gegen raucher und die begleiterscheinungen. aber in diesen zugabteilen richt es verdammt ekelhaft nach kaltem abgestandenen rauch, der sich genüsslich am alles im gesamten wagen anheften wie tau der sich an einem leichten sommermorgen auf einer alpenwiese niedergelegt hat.”
aber darüber wollte ich mich ja gar nicht beklagen. und es kam ja alles auch gar nicht so schlimm. in hamm gings dann am gleis gegenüber in den zug, der in bonn einfach nicht losfahren wollte. und von da an gings lustig weiter. die zugbegleiterin und ihr team konnten wie gewünscht kein englisch und haben sich auch nicht im geringsten die mühe gegeben das mal wieder zu verbergen – wozu auch. dafür klang die dame erschreckend stark wie gabi bauer die sich neben dem nachtmagazin bei der ARD eben noch mit einem nebenjob bei der bahn über wasser hält.
wi wisch ju ä pläsantt tschornee. um elfuhrsiebenundvierzig.