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fünfzehnuhrfünfundfünfzig – leise lautverschiebung

kalkutta liegt am ganges, paris liegt an der seine und tschö datt heißt aufwiedersehn.

verzeihen sie mir meinen kurzen unangemessenen ausflug in richtung chanson. ich suchte nur gerade in diesem moment nach einer schönen herleitung für eine neue besserwisserei. denn: wussten sie, dass das im rheinischen sprachgebrauch doch recht häufig verwendete tschö vom französischen adieu stammt, das dann im wandel der zeit erst zum gesprochenen “atschö” wurde und später noch seinen einzig echten vokal abgeben musste.

im gegenzug dazu stammt das, eher im norddeutschen verwendete, tschüss aus dem – genau – spanischen adios.

in diesem sinne adieu mit ö um sechzehnuhreins

Juni 3, 2007 @ 16:17:28

Dirk Olbertz meint:

Und ich dachte immer, das kommt von Ciao / Tschau / Tschüß.

Woher hast Du Deine Information?

Juni 3, 2007 @ 16:31:43

Herr Schlauschlau meint:

das ganze habe ich vom gebührenfinanzierten rundfunk erfahren. der wdr hat es mir in der lokalzeit – oder in der aktuellen stunde – verraten.

adieu (eigentlich à dieu) und adios stammen ihrerseits allerdings wiederum beide aus dem lateinischen ab (ad deum – “zu gott”).

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